Dies ist die Internetseite der Abschlussklasse 1965 der Mittelschule
Freiburg (Elbe)

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Brigitte arrangierte 1995 erneut ein Klassentreffen.
Hier unser Erlebnisbericht:

Unser Klassentreffen fand am 29. April ab 15 Uhr im Natureum in Balje ganz nahe der Ostemündung statt.

Die Führung durch das Natureum war nicht nur hoch interessant, sondern auch hoch "amüsant". Frau Schlichting, die Dame, die uns führte, wusste nicht, dass wir alle in unserer Heimat waren und wir hielten uns auch "bedeckt", als sie uns viele Dinge erklärte, die wir ganz genau kannten. Niemand löste das "Rätsel" auf. Erst ganz am Ende der Führung konnten wir es nicht mehr verschweigen: wir kannten uns aus.
Abends waren wir dann im Lokal Zur Linde in Balje-Hörne.

Und dies ist der Bericht über ein klasse Klassentreffen, das unsere leider so früh verstorbene Brigitte für alle aufschrieb, die nicht dabei sein konnten oder die sich noch einmal gern erinnern wollen:

30 Jahre nach Abschluß der Schule trafen sich die ehemaligen Schüler des Jahres 1965 der damaligen Mittelschule Freiburg/Elbe wieder. Der erste Teil des Treffens fand im Natureum in Balje statt, wo das gesellige Beisammensein mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken begonnen wurde. Die Zuspätkommenden, zu denen ich auch gehörte, wurden bereits von einem lebhaften Geschnatter empfangen.
Nach 5 Jahren, teilweise 10 oder 15 Jahren, hatte man sich sofort viel zu erzählen.



Die anschließende Führung durch das Natureum unter kundiger Leitung von Frau Schlichting begann etwas später als geplant, weil das Erzählen kein Ende nahm. Frau Schlichting erläuterte die ausgestellten Bilder unserer Heimat Kehdingen. Wie aufmerksam und interessiert waren wir heute, wo unser Wunsch ein Museumsbesuch war, und keine Pflicht. Wie schön der Blick vom Aussichtsfenster und der kurze Gang durch das Außenareal. Frau Schlichting bediente mehrere Fotoapparate für Gruppenfotos. Demnächst wird eine Flut von Gruppenfotos auf uns zukommen und den Nichterschienenen Appetit machen, auch einmal zum Treffen zu kommen. Es sei denn, sie meinen, sie mögen nun erst recht nicht erscheinen.

Im Gasthaus "Zur Linde" erwartete uns bereits unser ehemaliger Lehrer, Herr Loss, und fast mühelos nannte er jeden von uns beim Vornamen. Bewundernd mußt wir alle sagen: prima Leistung, eine glatte 1. Im netten Gasthof aßen wir gut und reichlich. Unterbrochen wurde das Essen von einer launigen Rede "unseres" Herrn Loss, der über Biotope und Fahrschüler philosophierte. "Fahrschüler sind Schüler, die nicht zur Schule gehen". "Wenn die Möwen auf dem Schulhof sind, sind die Schüler in der Klasse oder auf dem Weg dorthin". Nach 30 Jahren dieselben Reaktionen der Zuhörer wie vor über 30 Jahren im Unterricht. Verhaltenes Gelächter bei denen, die immer verhalten gelacht haben, zustimmendes Lächeln bei anderen, laut und fröhlich von anderen, die früher auch laut und fröhlich waren. Aber einstimmig die Meinung: hatte Herr Loss früher auch schon soviel Humor? Warum ist uns so vieles davon entgangen?

Dann die Reden der Ehemaligen, gutgelaunt, launig, lieb, herzlich.
Die Unterhaltungen:
"Ich flog zweimal an einem Tag ins Klassenbuch".
"Im Werkunterricht mußten wir ein Schwein feilen".
"Weißt du noch? Schreib ihn auf, schreib ihn auf!"
"Wie geht es dir? Was machst du?"

So ist es nun einmal, an diesem Treffen alle fünf Jahre sind wir wieder 16 Jahre alt und sehen das Leben aus der damaligen Sicht. Gleichzeitig werfen wir einen Blick in die Zukunft, die wir bereits durchlebt haben. Mein Dank gilt allen, die gekommen sind, um gemeinsam einen schönen Abend zu verleben, besonders unseren ehemaligen Lehrern Herrn Loss und Herrn Walter Meyer sowie den von Süddeutschland extra Angereisten, allen, die Termine verschoben haben, allen, die bei der Organisation mitgeholfen haben, allen, die einen schönen Abend möglich gemacht haben. Morgen trete ich meinen Heimweg an. Ich denke an den schönen vergangenen Tag, und ich freue mich immerzu.
Brigitte †

 

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